Mallorca - ganz ohne Palma und Ballermann

Ein Ballermann-Tourist würde den Besuch des "heimlichen 17.Bundeslandes" im November als glatten Irrsinn bezeichnen. Aber wer das andere Mallorca kennenlernen will, sollte genau diese Zeit wählen. Strände, Straßen und Shopping-Alleen sind leer, auch die meisten Hotels. Aber die Natur der immer noch reizvollen Insel hat volles Programm - und das Wasser taugt für nicht überempfindliche Kreaturen selbst im November noch problemlos zum Baden.

Das kleine Städtchen Arta mit seinem typischen Anblick lässt sich von der Sonne ins rechte Licht setzen.

Vom Castell de Capdepera schweift der Blick durch die klare Herbstluft viele Kilometer weit ins Land hinaus.

Malerisch baut sich die Ortschaft Selva vor den über 1300m hohen Bergen der Serra de Tramuntana auf.

Die mehr als 45m hohen Hallen der Höhle von Arta sind mit atemberaubenden Tropfsteinen gefüllt.

Blick vom Höhlenausgang der Höhle von Arta hinaus auf das Mittelmeer.

Völlig anders - nicht nur durch die teils kitschige Beleuchtung - zeigt sich das unterirdische geologische Geschichtsbuch in der Höhle von Hams.

Vom ehemals stolzen maurischen Castell de Santueri blickt man hinunter zu den malerischen Buchten von Cala d´Or . Trotz intensiver touristischer Nutzung glänzt die herrlich gelegene Cala Esmeralda immer noch mit traumhaft klarem Wasser und wenn man Glück hat, hat man sie im November nur für sich.

Nur wenigen Mallorca-Touristen dürften die zahlreichen Überreste aus römischer, maurischer oder prähistrorischer Zeit ( hier: Talaiot Racons, 1100 v. Chr.) ins Auge fallen.

Sonnenuntergang über der Serra de Pas d´en Bisquerra Einen Traumstrand für sich allein findet man im Herbst in Gestalt der abgelegenen Cala Mesquida. Abendrot über Porto Cristo