Island - Insel der vier Elemente

Kein Ort der Welt wird durch das Wirken von Erde, Wasser, Feuer und Luft so sehr geprägt wie Island. Hier werden die apokalyptischen Naturgewalten unmittelbar spürbar - Kräfte, die schöpferisch und zerstörerisch zugleich sind. Mittendrin: der Mensch, der trotzig, ehrfurchtsvoll  und beharrlich dem harten Land seine Existenz abringt.

Die Gewässer vor Island gehören zu den walreichsten der Erde. Nahezu alle Walarten, darunter auch der fast ausgestorbene Blauwal, finden sich dort. Hier ein junger Buckelwal. Ein Hauch von Grönland und der Antarktis wird im noch jungen Gletschersee Jökulsarlon spürbar. Ausläufer des Breitamerkurjökulls kalben Eisberge in eine 200m tiefe Lagune am Meer.. Der größte Gletscher Europas Vatnajökull gesehen im Abendrot aus 100 km Entfernung. Die teilweise über 1000m dicke Eisschicht ist mehr als 2000 Jahre alt und erhebt sich über 2100m..

Umrahmt von natürlichen Basaltsäulen gleicht der Svartifoss einem modernen Kunstwerk. Gemessen an isländischen Verhältnissen kein großer Wasserfall, doch mit Sicherheit der schönste.

Die brutale Gewalt des Wassers zeigt der Dettifoss. Am wasserreichsten Wasserfall Europas stürzen die grauweißen Fluten, alles mit sich reißend, in eine tiefe Schlucht.

Krater im Krafla Eruptionsgebiet. 1996 öffnete sich eine 7 km lange Erdspalte, aus der wochenlang mehrere Quadratkilometer Lava ausflossen. Auch heute noch ist der Boden dort heiß.

Strokkur - Islands aktivster Geysir schleudert zuverlässig alle 7 bis 11 Minuten seine Wasserdampfsäule gen Himmel - manchmal höher als der Fotograf es erwartete. Blaue und warme Vulkanseen laden zum kostenlosen Warmbad ein wie hier im geothermalen Gebiet Hlotaklettar. Wer weniger Natur sucht, kann in der "Blauen Lagune" den vulkanischen Badespaß auch für 10 € Eintritt genießen.

Trotzig stehen kleine Kirchen über das ganze Land verstreut und signalisieren zurückhaltend aber bestimmt die Anwesenheit des Menschen auf dieser Insel.