Gran Canaria - Klischee mit Überrraschungen

Auch diese Kanareninsel hat - abseits der Plätze "wo der Bär steppt" - viele reizvolle Ecken. Wer sich auf den Weg macht, wird manch Interessantes und Unerwartetes finden. Schone wenige Minuten abseits der Touristenzentren beginnt ein reizvoll anderes Gran Canaria.

Die Wüste kommt (noch) nicht - dennoch sind die Dünen von Maspalomas die Vorboten des nahen Afrika.... ....und sorgen für einen natürlichen goldgelben Traumstrand, wie er auf den westlichen Kanaren nicht anzufreffen ist. Kein Wunder, dass (Lebens-)Künstler hier mit viel Kreativität ihr Taschengeld aufbessern und.....

andere sich in der windgeschützten Playa de Mogan ein bisschen Karibikflair gönnen, und das sogar im Februar .

Selbstverständlich werden alle pauschaltouristischen Klischees voll erfüllt.

Der ewige Frühling lockt so manchen Festlandeuropäer zur Investition in eine eigene, teure Bleibe.

Die Einheimischen zieht es eher in höher gelegene, im Sommer kühle Regionen, wie das pittoreske Städtchen Teror im Norden der Insel. Waghalsige, in das Vulkangestein gesprengte Passstraßen führen in das nicht nur geologisch interessante Inselinnere.

Tiefe, bis zu 20km lange Täler zeugen von der gewaltigen Erosion der Caldera dieses Schildvulkans, dessen "Hut" Gran Canaria ist.

60, aktuell eher halb leere, Stauseen versorgen die durstige Landwirtschaft und touristische Metropolen (noch) mit Trinkwsser . In einer alten Markthalle im Hafen der Hauptstadt Santa Cruz entstand ein lehrreiches Wissenschaftsmuseum. Im Themenpark Mundo Aboriginen nördlich von Playa del Ingles gewinnt das Leben der Ureinwohner der Guanchen Gestalt.